Industrielle Betriebe Kloten AG
Flughafenstrasse 25, 8302 Kloten
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Die Qualität des Wassers, das in Ihre Bauprojekte integriert wird, ist von entscheidender Bedeutung – sowohl für die Gesundheit der zukünftigen Bewohner als auch für die Langlebigkeit der Gebäudeinfrastruktur. Die ibk stellen sicher, dass nur hochwertiges Trinkwasser in die versorgten Gebäude gelangt. Unser Wasser stammt aus sicheren, geschützten Grundwasserschutzzonen sowie einem Seewasser-Stufenpumpwerk, das regelmässig geprüft und aufbereitet wird.
Wir überwachen die Wasserqualität an 11 Standorten entlang unserer Versorgungsnetze und nutzen modernste Online-Überwachungssysteme, die in Echtzeit wichtige Parameter wie Temperatur, Trübung und Leitfähigkeit messen. Diese kontinuierliche Kontrolle garantiert, dass das Wasser den höchsten Standards entspricht und jederzeit für den Bau sowie den späteren Gebrauch in den Gebäuden geeignet ist.
Mit dieser Qualitätssicherung stellen wir sicher, dass Ihre Bauprojekte mit sicherem, sauberem Wasser versorgt werden.
Bauherren und Architekten müssen sicherstellen, dass die Trinkwasserinstallationen in ihren Projekten den neuesten Hygienevorschriften entsprechen. Gemäss den neuen gesetzlichen Vorgaben, wie der Trink-, Bade- und Duschwasserverordnung (TBDV) und der SVGW-Richtlinie W3, sind Massnahmen wie etappenweise Erstbefüllungen und die Trinkwassererneuerung nach der 3-Tage-Regel zwingend erforderlich. Diese Massnahmen schützen vor Frühkontaminationen und gewährleisten die hohe Trinkwasserqualität von der Fassung bis zur Entnahmestelle. Zudem müssen Temperaturgrenzen strikt eingehalten werden, um das Risiko von Legionellenbildung zu minimieren. Planen Sie frühzeitig und achten Sie darauf, dass diese Standards in Ihren Bauprojekten berücksichtigt werden.
Um die Wasserversorgung während der Bauphase sicherzustellen, bietet die ibk zuverlässige Lösungen mit Bauwasserzählern und Bauwasserschächten. Diese temporären Anschlüsse ermöglichen eine unkomplizierte Wasserentnahme, die speziell für Baustellen optimiert ist.
Die Bestellung eines Bauwasserzählers erfolgt bequem über unsere Bestellformulare, die per E-Mail an wasserwerk@ibkloten.ch gesendet werden können. Die Abholung und Rückgabe der Bauwasserzähler findet an der Flughafenstrasse 25 in Kloten während der Bürozeiten statt (07.30–11.30 Uhr und 13.30–15.30 Uhr). Bitte beachten Sie, dass sowohl die Ausgabe als auch die Rückgabe nur gegen Unterschrift möglich sind.
Mit unserem Service stellen wir sicher, dass Ihre Bauprojekte effizient mit Wasser versorgt werden – ob über Oberflurhydranten oder Bauwasserschächte. Die Details zu den Produkten und Preisen finden Sie in unserer Tarifordnung. Planen Sie frühzeitig und nutzen Sie unser Angebot, um einen reibungslosen Bauablauf zu gewährleisten.
Trinkwasser ist Wasser, das natürlich belassen oder nach Aufbereitung dem menschlichen Genuss dient und bezüglich Aussehen, Geruch und Geschmack sowie in mikrobiologischer, chemischer und physikalischer Hinsicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht.
Grundwasser füllt die natürlichen Hohlräume (Poren, Spalten, Klüfte) des Untergrunds aus und bewegt sich entsprechend der Schwerkraft. Unterschieden wird zwischen Grundwasser in Lockergesteinen (Kies, Sand) sowie Grundwasser in geklüfteten und verkarsteten Festgesteinen.
Wasser hat die Eigenschaft, mineralische Bestandteile aus den Gesteinen zu lösen. Auf dem Weg durch den Untergrund nimmt es auch Calciumkarbonat (Kalk) auf. Je mehr Kalk ein Wasser enthält, desto härter ist es. Vielfach wird ein hoher Kalkgehalt des Wassers im Geschmack als angenehm empfunden. Manche Mineralwässer enthalten viel Kalk. Hartes Wasser ist physiologisch wertvoll, zum Trinken ist eine Entkalkung des Wassers daher nicht sinnvoll.
Aus naturwissenschaftlicher Sicht besteht kein Unterschied zwischen Grund- und Quellwasser. So genanntes Quellwasser ist Grundwasser, das in freiem Gefälle an der Erdoberfläche zu Tage tritt. Eine Quelle ist also ein Grundwasseraustritt.
Im Volksmund versteht man unter der Härte die Gesamthärte. Per Definition entspricht die Gesamthärte der Summe der Konzentrationen der lebensnotwendigen Mineralstoffe Calcium und Magnesium. Was im Leitungswasser als Kalk bezeichnet wird, preist die Mineralwasserindustrie als "Wertvolle Mineralstoffe" an.
Wasserhärtestufen in der Schweiz:
| Gesamthärte in °fH (°fH – französische Härtgerade) | Bezeichnung |
| 0 - 7 | sehr weich |
| 7 - 15 | weich |
| 15 - 27 | Mittelhart |
| 27 - 35 | Ziemlich hart |
| 35 - 42 | Hart |
| Grösser 42 | Sehr hart |
Hartes (kalkhaltiges) Wasser verursacht in Wasch- und Kaffeemaschinen, in Boilern, Pfannen und auf Armaturen unerwünschte Kalkabscheidungen. Haushaltgeräte müssen daher je nach Wasserhärte gewartet und die Waschmitteldosierung entsprechend angepasst werden. Zum Schutz von empfindlichen Geräten kann eine Wasserenthärtung eingesetzt werden.
Wie ist die Umrechnung von °fH zu °dH und umgekehrt?
°fH x 0.6 = °dH °fH – französische Härtegrade, °dH – deutsche Härtegrade
°dH x 1.8 = °fH
Damit sich ein Wasser mit dem Titel «Natürliches Mineralwasser» schmücken darf, muss es vielen Kriterien entsprechen. Die Verordnung des EDI über Trink-, Quell- und Mineralwasser sowie die eidgenössische Lebensmittel- und Gebrauchsgegenständeverordnung vom 23. November 2005 legen genau fest, wann ein Wasser zum natürlichen Mineralwasser wird.
So ist es unabdingbar, dass natürliches Mineralwasser bakteriologisch bzw. mikrobiologisch einwandfrei ist. Weiter muss es aus einer oder mehreren natürlichen Quellen stammen oder durch geeignete technische Hilfsmittel aus Grundwasservorkommen entnommen werden.
Mineralwasser zeichnet sich zudem durch eine bestimmte geologische Herkunft, durch die Art und die Menge der Mineralsalze, durch seine natürliche Reinheit sowie durch die Konstanz in Zusammensetzung und Temperatur (im Rahmen der natürlichen Abweichungen) aus. All diese Eigenschaften müssen durch wissenschaftlich fundierte Methoden nachgewiesen werden.
In der Schweiz lagern im Vergleich zu Europa überdurchschnittlich viele Wasserreserven, welche von der Natur immer wieder nachgefüllt werden. Den Wasserkonsum einzuschränken ist ökonomisch zweifelhaft aus folgenden Gründen:
- Der reduzierte Wasserverbrauch hat kaum Auswirkung auf den Wasserpreis, weil bis 90 % der Wasserversorgungskosten Fixkosten sind, d.h. diese bleiben im Gesamten gleich hoch, egal wie viel Wasser konsumiert wird.
- Zu kleine Durchflussmengen bergen ein hygienisches Problem (zu lange Verweildauer im Rohrnetz).
- Da mit dem Trinkwasser auch das Löschwasser sichergestellt werden muss, können die Rohrdurchmesser nicht dem tieferen Verbrauch angepasst werden. Wichtiger ist der sorgsame Umgang mit der lebenswichtigen Ressource. Es gilt, unser Wasser möglichst wenig zu verschmutzen.
Im Weiteren, soll auf das Energiesparen bei der Warmwasseraufbereitung geachtet werden.
Es macht durchaus Sinn, da ein zweites Leitungsnetz extrem teuer käme. Solange wir mengenmässig genügend Wasser haben, ist dies kein Thema.
Ca. 35 % des Trinkwassers für Kloten ist eigenes Grundwasser und stammt aus dem Grundwassergebiet Thal und Holberg. Ca. 65 % ist Seewasser bezogen ab der Gruppenwasserversorgung Glatttal.
Die Gesamthärte unseres Mischwassers beträgt im Mittel ca. 27 - 30°fH (°fH - französische Härtegrade).
In Übereinstimmung mit der Meinung des Schweizerischen Vereins des Gas- und Wasserfaches (SVGW) empfehlen wir für Kloten keine Enthärtung des Trinkwassers. Enthärtungsanlagen sind erst ab einer Gesamthärte von 32 °fH sinnvoll und wirtschaftlich zu betreiben. Die Wasserhärte in Kloten beträgt ca. 27 - 30°fH (Mittelwerte).
Unser Trinkwasser wird nicht aufbereitet und es wird auch nicht mit Netzschutz (Chlor) versetzt. Das Trinkwasser wird naturbelassen zum Endkunden geliefert.
Zur Sicherstellung der Wasserqualität beproben wir regelmässig alle vier Wochen unsere Wasserfassungen, das Netzwasser und Abgabestellen wie z. B. Laufbrunnen. Jährlich werden mehr als 100 Proben gezogen. Dabei werden bakteriologische wie chemische Parameter untersucht.
Zum Einsatz von Filtern raten wir generell ab. Aufgrund der sehr guten Wasserqualität besteht keine Notwendigkeit. Abgesehen davon sind die meisten Produkte in hygienischer Hinsicht bedenklich und verschlechtern die Wasserqualität eher, als dass sie nützen.
Im Klotener Stadtnetz sind schon seit langer Zeit keine Bleileitungen mehr im Einsatz. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Blei wie auch Nickel über die Hausinstallation (Armaturen, Zähler) ins Trinkwasser gelangen. Wenn Wasser zum Verzehr vom Hahnen entnommen wird, empfiehlt es sich, vorher das Wasser bis zu einer spürbaren Abkühlung laufen zu lassen.
Der Nitratgehalt von 14 mg/l (Durchschnittswert) kann als niedrig betrachtet werden.
Unser Trinkwasser wird völlig naturbelassen abgegeben, also ohne Aufbereitung und Desinfektion. Eine Kariesprophylaxe via Trinkwasser ist äusserst ineffizient, da nur ca. 1 % des abgegeben Wassers getrunken wird. Die Industriellen Betriebe Kloten AG sind der Meinung, dass die Kundschaft selber bestimmen soll, ob sie Kariesprophylaxe betreiben möchte oder nicht.
Industrielle Betriebe Kloten AG betreibt kein Brauchwassernetz. Der Bau und Unterhalt von Leitungsnetzen ist sehr teuer und aufwändig. Die Kosten übertreffen diejenigen für die Wassergewinnung um ein Vielfaches.
Teststreifen zur qualitativen Bestimmung der Härte sind in Aquaristik-Fachgeschäften erhältlich.